Wie arbeiten wir?


Der kontinuierliche Lernprozess beginnt im Kindergarten schon im Krabbelgruppenalter eines jeden Kindes.

 

Altersgemischte Gruppen: die Gruppen bestehen aus Kindern unterschiedlichen Alters.


• Persönlichkeitsentwicklung: Das Selbstwertgefühl und die Unabhängigkeit der Kinder werden gefestigt, sie lernen Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen.


• Soziale Entwicklung: Die Kinder entwickeln soziale Beziehungen und interagieren aktiv mit ihrer Umwelt.


• Kognitive Entwicklung: Die Kinder entwickeln die Fähigkeiten,logisch zu denken und Wissen zu erlangen, indem sie von eigenen Erfahrungen ausgehen.


• Sprachentwicklung: Die Kinder verstärken ihre Fähigkeiten der verbalen Kommunikation und des Ausdrucks.


• Psychomotorische Entwicklung: Die Grob- und Feinmotorik wird bei den Kindern ausgebildet.


Durch „try and error“ entwickeln die Kinder in diesem Alter vor allem ihre Fähigkeiten im kognitiven und psychomotorischen, aber auch im psychisch-emotionellen Bereich, wobei bei letzterem die Beziehung zu den Eltern „als Begleiter“ eine wichtige Rolle spielt.

 

 

 

Deutsch im Kindergarten


Die Stimulation der deutschen Sprache liegt in den Händen des Erziehers.
Seit 2013 wurde unter Berücksichtigung des Konzepts der Immersion (des Eintauchens) gearbeitet. Indem der Erzieher Deutsch spricht, sind die Kinder einem deutschsprachigen Ambiente ausgesetzt das zur Aneignung der neuen Sprache stimuliert. Diese Stimulation geschieht durch Themen des täglichen Lebens mittels Liedern, Spielen und Sätzen, die nebenbei die Werteerziehung fördern. Durch die direkte Interaktion mit dem Erzieher werden die Kinder motiviert, in einem vertrauten Ambiente eine entspannte Kommunikation zu führen.

 

Musikerziehung

In der Kindergartenerziehung ist die Musik in jeder Etappe ein unterhaltsames Element und zugleich ein Bildungsmittel. Sie lernen:


• Töne und Rhythmen schon von den ersten Lebensmonaten an
• die musikalische Entwicklung der Kinder im Krabbelgruppenalter
• die musikalische Ausbildung in allen Gruppen

 

 Die Bedeutung des Spiels zur Verbesserung der Fähigkeiten

“Das Spiel ist für das Kind, was für den Erwachsenen die Gedanken und die Planung sind, ein Universum, in dem die Bedingungen so vereinfacht sind, dass man die Misserfolge der Vergangenheit analysieren und die Prognosen der Zukunft durchführen kann. Der Wille der Erwachsenen kann die Spielregeln nicht vollkommen erzwingen, die Spielzeuge und die Mitspieler sind dem Kind gleichgestellt. In der Welt des Spiels verarbeitet das Kind die Vergangenheit, meistens verdeckt, so wie im Traum, und beginnt die Zukunft zu beherrschen, indem es sie, in sich wiederholenden Themen, in unzähligen Variationen, auf sich zukommen lässt.“ (Erikson, 1972: 94-95)."

Dieser Autor unterscheidet drei verschiedene Kind-Spiel-Formen:

Für Piaget wird das Kind zuerst in eine Umwelt geboren, die sein Verhalten ausmacht. Dann wächst es mit einer Reihe von Sozialfaktoren auf, die es in größerem oder weniger großem Maße stimulieren, wobei es ein eigenes, aber von anderen Kindern unterschiedliches, Niveau an Selbstkontrolle entwickelt. Diese drei Faktoren beeinflussen das individuelle Weltbild des Kindes, mittels dessen es sein Verhalten an sein Verhaltensschema anpasst oder neue Verhaltensschemen entwickelt.


1. Das funktionelle Spiel oder die funktionelle Aufgabe ist in der sensomotorischen Phase vorherrschend
2. Das symbolische Spiel wird in der präoperationalen Phase entwickelt
3. Die Phase der konkreten Aktionen

 

 

Mittels des Spiels übt das Kind die Ausbildung der verschiedenen Fähigkeiten: